Friedhofskapelle von Innen | © BJ. Lattner
Friedhofskapelle von Innen | © BJ. Lattner

Antikriegstag am Dienstag, 1. September 2026, um 17.30 Uhr 

Friedhofkapelle auf dem Stadtfriedhof – Friedhofsstraße 40  

Ein schlichter Grabstein aus schwarzem Stein erinnert an Fritz Munz, der bei Kriegsende beim Versuch umkam, den US-amerikanischen Truppen entgegenzufahren. | © BJ. Lattner
Ein schlichter Grabstein aus schwarzem Stein erinnert an Fritz Munz, der bei Kriegsende beim Versuch umkam, den US-amerikanischen Truppen entgegenzufahren | © BJ. Lattner

 

In Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein führt der Arbeitskreis „Erinnern und Gedenken“ im Heimat- und Kunstverein in der Backnanger Friedhofkapelle, dem Gedenk- und Erinnerungsort für die Toten von Krieg und NS-Gewaltherrschaft 1933 – 1945, am Dienstag, 1. September 2026, um 17.30 Uhr den alljährlich wiederkehrenden Antikriegstag durch.

Der Antikriegstag, der nicht von ungefähr in unserer Zeit eine besondere Aktualität besitzt, steht unter dem Satz von Immanuel Kant: Der Friedenszustand unter Menschen, die neben einander leben, ist kein Naturzustand (status naturalis), der vielmehr ein Zustand des Krieges ist, d.i. wenn gleich nicht immer ein Ausbruch der Feindseligkeiten, doch immerwährende Bedrohung mit denselben.

Das musikalische Programm gestaltet Pia Sophie Stahl zum größten Teil mit Soldatenliedern aus dem Ersten Weltkrieg, die noch nicht ideologisch kontaminiert unverblümt und direkt das elende und gottverlassene Sterben auf dem Schlachtfeld zu Gehör bringen.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Quelle: Heimat- und Kunstverein Backnang | Horst Schildknecht

Redaktion backnang.online

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