Viel Lob für die TSG Backnang
Die Großveranstaltung Württembergische Meisterschaften im Freistil ist vorbei
Die Großveranstaltung Württembergische Meisterschaften im Freistil ist vorbei. 226 Ringer aus 38 Vereinen in den Altersklasse U7, U14 und U12 haben fünf Stunden hochklassigen Sport in der proppevollen Murrtal-Arena geboten. Für die Backnanger Bären gab es viel Lob von allen Seiten, auch für die Auftritte auf der Ringermatte.
Nach dem glanzvollen Einmarsch der Athleten eröffneten die Redner der Ringerabteilung, Oberbürgermeister Maximilian Friedrich und der Vertreter des Württembergischen Ringerverbandes den Wettkampf. Im Backnanger Aufgebot fehlten leider einige Athleten krankheitsbedingt. Die verbliebenen sechs Teilnehmer erkämpften sich auf den vier Matten einige Achtungserfolge. Stanislav Kartashov (U17, 60 kg) hatte man im Vorfeld die besten Medaillenchancen eingeräumt. Die Erkältung im Vorfeld merkte man ihm jedoch an. Die Kräfte schwanden im Turnierverlauf und so reichte es nur zu Rang vier.
Überraschend gut mithalten konnte Domenico Coco (U17, 80 kg). Ihm fehlten für diese Kategorie noch einige Kilos. Platz vier ist ein echter Achtungserfolg. Mit dem gleichen Resultat beendete Murat Taskir (U17, 110 kg) den Wettkampf. Mit mehr Krafttraining sind für ihn die Podiumsplätze in Reichweite. Der Jüngste Team, Roman Wendler (U12, 35 kg, platzierte dich auf Rang fünf. Couragierte Auftritte zeigte auch Phillipe Geiger (U17, 65 kg). Es platzierte sich auf Rang 9. Abdullah Al Kadah (U17, 80 kg) war noch kein Sieg vergönnt.
Das Backnanger Trainerteam bedauerte sehr, dass mit Mirjalol Abdutolibov und Hlib Kuzmenko „zwei heiße Eisen“ nicht an den Start gehen konnten. Insgesamt ihre Schützlinge gute Leistungen. Die Ergebnisse sollten auch für die vielen anderen Trainingsteilnehmer Ansporn sein, sich für Turniereinsätze zu empfehlen.
In der Murrtal-Arena war ein bunter Mix aus Prominenz, Stadtverwaltung, Vertretern der Sportvereine und des Sportkreises, Sponsoren, altgedienten Mitglieder und ehemaligen Ringern zu sehen. Die TSG-Ringer sind damit sicherlich wieder in aller Munde.
Ein Wermutstropfen war allerdings das unverständliche Verhalten von Erwachsenen, Eltern und unvernünftigen Ringer-Geschwistern, die stetig versuchten die Zugangskontrollen zu umgehen. Das Verhalten von Nikotin-Konsumenten beim Umgang mit dem „Glimmstängel“ muss auch hinterfragt werden. Leider gab es im Kabinentrakt mehrere Diebstähle, die noch zur Anzeige gebracht werden. Mit der mutwilligen Beschädigung einer Eingangstür muss sich nun die Versicherung auseinandersetzen.
Die Ringerabteilung hatte mehr als 40 Helfer im Einsatz. Eine große Leistung der „Bären“, für die eine Turnierausrichtung in dieser Größenordnung absolutes Neuland gewesen ist. Geschäftsstellenleiter Joachim Krohlas war daher auch sehr zufrieden mit der vorhandenen Hilfsbereitschaft merke aber auch an, dass er sich bei der nächsten Gelegenheit noch den oder anderen Helfer mehr wünscht.
Quelle: TSG Backnang Ringen
Redaktion backnang.online