Weniger Herzinfarkte im Rems-Murr-Kreis
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Weniger Herzinfarkte im Rems-Murr-Kreis

Laut aktueller Auswertung von Versichertendaten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ist die Zahl der Herzinfarkte in Deutschland und Baden-Württemberg rückläufig – ebenso im Rems-Murr-Kreis.

In Deutschland wurden 2024 rund 185.400 stationär behandelte Herzinfarktfälle dokumentiert. Dies entspricht einer Rate von 320 Fällen je 100.000 Personen ab dem 30. Lebensjahr. 2017 waren es noch 390 Fälle, was ein Rückgang von 18 Prozent bedeutet.

In Baden-Württemberg beträgt das Minus der Fälle je 100.000 Personen 19 Prozent. 2017 waren es noch 370 Fälle und 2024 nur noch 300 Fälle. „The Länd“ liegt damit im Ranking der Bundesländer zusammen mit Bayern, Hamburg und Schleswig-Holstein lediglich hinter Sachsen, welches als Spitzenreiter 270 Fälle aufweist. Schlusslicht ist Bremen mit 370 Fällen.

Den Rems-Murr-Kreis betreffend gab es 2024 gerundet 270 stationär behandelte Herzinfarktfälle je 100.000 Menschen. 2017 waren es 360 Fälle. Dies entspricht einem Rückgang von sogar 25 Prozent. Die Vulkaneifel schneidet im bundesweiten Ranking der Landkreise mit 630 Fällen am schlechtesten und Rosenheim mit 190 Fällen am besten ab.

Der allgemein positive Trend dürfte mit Lebensstiländerungen wie Rauchverzicht und einer verbesserten medizinischen Behandlung der Risikofaktoren für Herzinfarkte zusammenhängen.

Quelle: AOK – Die Gesundheitskasse Ludwigsburg-Rems-Murr 


Redaktion backnang.online

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