Andra Darzins | © Carolin Leuser
Andra Darzins | © Carolin Leuser

Musik zur Blauen Stunde 

Im Rahmen der Konzertreihe „Musik zur Blauen Stunde" lädt die Christkönigskirche Backnang zu drei weiteren Konzerten ein. Alle Veranstaltungen in diesem Jahr stehen unter dem Thema „Baltikum und Georgien“. 
Bitte beachten Sie die Anfangszeiten. Der Eintritt ist frei – Spenden werden erbeten

Irena Jancevskyte | © Carolin Gashi
Irena Jancevskyte | © Carolin Gashi

Freitag, 03. Juli 2026 von 21:31 bis 22:13 Uhr
PēterisVasks: Sommermusik und Cesar Franck: Sonate A-Dur für Violine und Klavier
Andra Darzins, Viola | Irena Jancevskyte, Klavier
Im Mittelpunkt des Abends steht Pēteris Vasks' „Sommermusik". Dieses  Werk ist von Weite, Licht und Stille der lettischen Landschaft geprägt und entfaltet sich in transparenten Klängen und feinen, ruhigen Linien. Als kontrastreiches Gegenstück erklingt César Francks Sonate A-Dur für Violine und Klavier, ein Klassiker der Kammermusik mit melodischer Kraft und warmem Klangbild.
Es musizieren die Bratschistin Andra Darzin und die Pianistin Irena Jancevskyte. Darzin, gebürtige Australierin mit lettischen Wurzeln, war nach ihrer Ausbildung in Adelaide und Berlin Erste Solobratschistin in Hamburg und ist heute Professorin an der Musikhochschule Stuttgart. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, brachte zahlreiche Werke zur Uraufführung und erhielt für ihre CD „America" renommierte Preise.
Irena Jancevskyte ist eine litauische Pianistin mit internationaler Ausbildung und mehrfachen Auszeichnungen. Seit 1995 konzertiert sie europaweit als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin. Seit 2021 unterrichtet sie Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Forest | © Susanne Brom
Forest | © Susanne Brom

 

Freitag, 10. Juli 2026 von 21:27 bis 22:08 Uhr
Baltische Chormusik – Werke von Vytautas Miskinis, Erik Esenvalds, Rihards Dubra u.a.
Reiner Schulte, Orgel | Neues Vokalensemble | Susanne Obert, Leitung
Baltische Chormusik ist tief in der Kultur Estlands, Lettlands und Litauens verwurzelt. Das gemeinsame Singen spielt dort eine zentrale Rolle und ist Ausdruck von Identität, Geschichte und Gemeinschaft.Typisch sind klare, ruhige Klangbilder, weite Harmonien und eine oft meditative Atmosphäre. Natur, Stille und Spiritualität prägen viele Werke ebenso wie eine enge Verbindung von Tradition und zeitgenössischer Tonsprache. So entsteht eine zeitlose Chormusik von großer innerer Tiefe und Ausdruckskraft.
Ergänzt  wird das Programm durch verbindende Improvisationen von  Reiner Schule.

 

Kirche | © Iman Gozal
Kirche | © Iman Gozal

 

Freitag, 24. Juli 2026 von 21:13 bis 21:52 Uhr
Musik aus Georgien – მუსიკასაქართველოდან
Sulchan Zinzadse: aus „Miniaturen für Streichquartett“ | Geistliche Gesänge
Natia Wiedmann, Violine 1 I Sisi Totiauri, Violine 2 | Hedwig Gruber, Viola I Levan Andria, Cello
Die Miniaturen von Sulkhan Zinzadze sind vielfältig und greifen verschiedene regionale Stile der georgischen Volksmusik auf. Jede Miniatur spiegelt dann quasi den Charakter einerbestimmten Region wider, sei es durch rhythmische Muster, melodische Elemente oder typische Instrumentierungen. So entsteht ein sehr lebendiger und abwechslungsreicher Klangteppich, der die georgische Kultur wunderbar widerspiegelt.

Georgische Kirchengesänge sind bekannt für ihre faszinierende mehrstimmige Choraltradition, die oft in einem einzigartigen harmonischen Stil erklingt. Diese Gesänge sind sowohl sehr spirituell als auch künstlerisch anspruchsvoll und haben eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Oft werden sie a cappella gesungen und 
zeichnen sich durch beeindruckende komplexe, polyphone Strukturen aus. Diese Gesänge werden auch heute noch während der liturgischen Zeremonien lebendig, sodass sie eine unveränderte Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen und weiterhin die spirituelle Atmosphäre in den georgischen Kirchen prägen.

Weitere Informationen

Quelle: Katholische Kirchengemeinde Backnang | Regionalkantorin Susanne Obert

Redaktion backnang.online

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