Ein Backnanger im Ehrenamt
Der Backnanger Willy Herrmann ist Kassenwart beim Gnadenhof Murrquelle in Vorderwestermurr
Am Samstag, 4. Juli 2026, war backnang.online auf dem Gnadenhof Murrquelle in Vorderwestermurr zu Besuch. Darauf aufmerksam wurden wir über Willy Herrmann, einem Backnanger, der Kassenwart beim Förderverein des Gandenhofs Murrquelle ist. Der Anlass ist, dass der Gnadenhof dringend den bestehenden Eselstall renovieren muss. Hierfür benötigt der Hof unbedingt finanzielle Unterstützung.
Wenn man den Hof betritt, empfängt einen sofort eine heimelige, gemütliche Atmosphäre und ein sehr ansprechendes Ambiente, das einlädt zu verweilen. Alles ist picobello gepflegt und sauber, wo man doch vermuten könnte, es lägen Stroh, Heu oder sonstige Dinge herum. Die Besitzerin des Hofs Visjna Lamp ist eine sehr sympathische, rührige und engagierte Frau, die uns sehr freundlich empfängt. Es ist unglaublich, mit welcher Liebe, Wertschätzung und unermüdlicher Arbeit sich Visjna Lamp für die Tiere einsetzt. Das Betreiben des Hofs ist eine Vollzeitbeschäftigung, die nicht nach persönlichen Bedürfnissen fragt. Urlaub gibt es dabei sowieso keinen.
Nach einem Rundgang führen wir das folgenden Interview mit ihr und Willy Herrmann.
Interview auf dem Gnadenhof Murrquelle
backnang.online:
Wir sind heute nicht mehr in unserem wirklichen Verbreitungsgebiet, sondern direkt am Rande – in Vorderwestermurr, auf dem Gnadenhof Murrquelle. Mir gegenüber sitzen Visnja Lamp und Willy Herrmann.
Frau Lamp, können Sie sich bitte kurz vorstellen?
Visnja Lamp:
Mein Name ist Visnja Lamp und ich habe den Hof im Jahr 2020 gekauft, damals mit circa 100 Tieren. Ich war vorher bereits als Freiwillige auf dem Hof tätig. Als der Hof dann zum Verkauf stand, hatte ich eigentlich nie die Möglichkeit gesehen, ihn zu kaufen, und wollte es ursprünglich auch gar nicht. Aber aus der ganzen Situation heraus – es hätten beinahe Bauträger gekauft, die zwar großes Interesse an den Gebäuden und dem Hof selbst hatten, aber nicht an den Tieren – kam es anders. Auf meine Frage hin, was denn mit den Tieren passiere, wenn sie den Hof kaufen würden, war die Antwort: „Dann kommt der Metzger.“ Das wäre das Ende vom Lied für diesen Hof gewesen. Da ich sehr tierlieb bin und alle Tiere bereits kannte, weil ich ja schon zwei Jahre hier als Freiwillige fest mit angepackt hatte, habe ich gesagt: „Nein, das kann ich so nicht stehen lassen, die Tiere tun mir leid.“ Das war in den Jahren 2018/19. Und so bin ich überraschend schnell – zwar mit einigen Hürden, was die Banken etc. anbelangt – zu diesem Hof gekommen. Heute bin ich sehr glücklich darüber. Es war die richtige Entscheidung in meinem Leben.
backnang.online:
Herr Herrmann, Sie sind Backnanger. Stellen Sie sich bitte kurz vor, und nennen Sie uns Ihre Motivation, warum Sie hier auf dem Gnadenhof Murrquelle ehrenamtlich im Vorstand sind.
Willy Herrmann:
Mein Name ist Willy Herrmann. Ich bin kein gebürtiger Backnanger, aber ich lebe seit vielen Jahren in Backnang. Ich habe jetzt die Rolle des Kassenwarts für den Gnadenhof übernommen. Mein Vorgänger, Martin Hörger, ist letztes Jahr überraschend verstorben. Da stellte sich natürlich die Frage: Wer will dieses Ehrenamt übernehmen? Das Amt des Kassenwarts ist natürlich mit Zeitaufwand und allem Drum und Dran verbunden, auch mit dem Finanziellen. Ich habe mich bereit erklärt, die Rolle zu übernehmen, und führe sie jetzt seit ungefähr einem starken Vierteljahr aus.
backnang.online:
Haben Sie Beziehungen zu Tieren?
Willy Hermann:
Bisher hatte ich nicht direkt sehr viel mit Tieren zu tun. Aber als ich die Tiere hier und die Situation auf dem Hof gesehen habe, hat mich das sehr berührt , was mich darin bestärkt hat, hier ehrenamtlich tätig zu sein.Ich kannte den Gnadenhof bereits vor meinem Ehrenamt, weil Martin ja auch im Verein war.
backnang.online:
Wer ist Martin?
Willy Herrmann:
Martin Hörger, das war mein Vorgänger als Kassenwart. Ich bin Wanderführer im Albverein und er war ebenfalls Wanderführer im Albverein Murrhardt. Wir haben vorher eine Wanderung zusammen gemacht und waren dabei auch hier auf dem Hof. Wir haben uns den Hof angeschaut und eine Führung von Visnja bekommen. Davon war ich sehr angetan und habe dann auch gleich angefangen, regelmäßig für den Förderverein des Gnadenhofs zu spenden. Visnja hat sich dann bei mir gemeldet, als Martin verstorben war – ich war gerade im Urlaub – und hat mir die traurige Nachricht überbracht. Dann haben wir überlegt und es ging genau um diese Frage des Ehrenamts. Ich habe gesagt: „Okay, wenn sich niemand sonst findet, dann mache ich es eben.“ Und jetzt habe ich die Rolle übernommen.
backnang.online:
Das ist schön, aber als Backnanger plötzlich in Murrhardt – das ist schon irgendwie ein größerer Sprung, oder? Die Identifikation mit Backnang ist ja bei Ihnen durchaus da.
Willy Herrmann:
Ja, wobei der Gnadenhof ja auch zum Raum Murrkreis gehört. Hier ist auch unsere wunderschöne, kleine Murrquelle – sprich der Fluss, der durch Backnang fließt, der hier entspringt. Daher habe ich deshalb schon einen Bezug dazu bekommen.
backnang.online:
Man geht sozusagen von Backnang an den Oberlauf der Murr und landet dann in Vorderwestermurr beim Ursprung der Murrquelle.
Willy Herrmann:
Richtig.
backnang.online:
Frau Lamp, wie viele Tiere haben Sie denn gerade in Ihrer Obhut?
Visnja Lamp:
Ich habe den Hof mit knapp 100 Tieren übernommen. Auf einem Gnadenhof ist es natürlich so, dass wir keine „Duzi-Duzi-Tierchen“ haben, sondern das sind alles Tiere, die eine Geschichte haben. Es sind keine jungen Tiere, sondern sie werden jetzt älter. Momentan habe ich noch circa 35 Tiere. Vom Bestand her habe ich Esel, Schafe, Ziegen, Gänse, Warzenenten, Katzen, Zwerghasen, Wellensittiche und Hängebauchschweine. Ich glaube, ich habe jetzt alle aufgezählt.
backnang.online:
Das heißt, die Tiere hier bekommen ihr Gnadenbrot. Das bedeutet, sie sterben auch irgendwann bei Ihnen.
Visnja Lamp:
Ja. Wir geben keine Tiere her. Wir hatten tatsächlich immer wieder mal Anfragen, ob wir einen Esel oder ein Schaf abgeben würden, oder ob man das Kätzchen haben könnte, weil es so goldig sei. Wir geben keine Tiere her, egal was passiert.
backnang.online:
Das heißt, die Tiere haben hier ein gesichertes Lebensende.
Visnja Lamp:
Ja, genau. Dafür sorgen wir, dass es den Tieren gut geht, was für uns in der momentanen Zeit natürlich auch sehr schwierig ist. Es geht natürlich auch ums Finanzielle. Die Tiere werden älter. Das muss man sich wie bei einem alten Menschen vorstellen: Wer älter wird, wird pflegebedürftiger. Das heißt jetzt nicht, dass ich mit 100 Tieren viel mehr Arbeit gehabt hätte als mit diesen 35. Es ist genau andersherum, denn die 35, die ich habe, sind pflegeintensiv. Meine Schafe haben zum Beispiel Arthrose, sie sind vom Immunsystem her anfälliger, dann kommen wieder Fieber, Schübe etc. Der Tierarzt ist eigentlich ständig da. Genauso verhält es sich bei den Eseln, die ebenfalls eine Vorgeschichte haben – ein Esel ist krank, hat Lungenprobleme mit Stauballergien etc. Da muss man auf ganz viele Dinge achten. Wir müssen auch Medikamente verabreichen. Deshalb ist das hier auf dem Hof nicht ganz einfach, da wir uns nur über Spenden tragen.
backnang.online:
Da könnten wir doch im Prinzip sagen, Sie sind ein Hospiz für Tiere.
Visnja Lamp:
Ja, irgendwann schon. Die, die wir haben – außer den Eseln –, sind schon so in der Mitte oder im letzten Drittel ihres Lebens. So kann man das sagen.
backnang.online:
Kommen wir zum Thema Finanzierung, Herr Herrmann. Als Kassenwart sind Sie ja für die Finanzen verantwortlich. Erzählen Sie doch mal bitte, wie sich dieser Gnadenhof tatsächlich finanziert.
Willy Herrmann:
Der Gnadenhof finanziert sich teilweise durch Spenden, Patenschaften und Mitgliedschaften.
Allerdings macht Visnja sehr viel selbst. Falls die vorhandenen finanziellen Mittel einmal nicht ausreichen sollten, finanziert sie dies aus eigener Tasche. Und wir haben noch einen Förderverein dabei, der versucht, die laufenden Kosten zumindest so gut es geht zu decken. Über den Förderverein finanzieren wir zum Beispiel auch die zwei FÖJ-ler, die auf dem Gnadenhof mithelfen.
backnang.online:
FÖJ - Was ist das bitte?
Willy Herrmann:
Das ist das Freiwillige Ökologische Jahr. Das heißt, zwei junge Menschen arbeiten für ein Jahr auf dem Gnadenhof mit, schauen nach den Tieren, und schauen, dass alles am Laufen ist. Sie sind für ein ganzes Jahr da. Und dann kommen hoffentlich die nächsten FÖJ-ler. Das ist ein Thema, das natürlich nicht ganz günstig ist. Und das ist die Hauptsache beziehungsweise das, was wir über die laufenden Spenden dann noch miteinander finanzieren können. Wir finanzieren auch sehr viel vom Futter. Als ich das Amt des Kassenwarts übernommen habe und die Rechnungen gesehen habe, habe ich gedacht: Wow! Was das kostet, das glaubt man nicht, wenn man es nicht gesehen hat. Auch die Tierarztrechnungen werden grundsätzlich über den Förderverein finanziert, sofern das Spendenaufkommen ausreicht. Die Situation des Fördervereins ist, würde ich sagen, alles andere als rosig. Das heißt, wir haben laufende Spenden sowie regelmäßige Spenden, für die wir sehr, sehr dankbar sind . All dies reicht aber nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Uns hilft jeder Euro, den Hof am Laufen zu halten.
backnang.online:
Wie viele Mitglieder hat denn der Förderverein?
Willy Herrmann:
Circa 30. Also gar nicht viele.
backnang.online:
Und wo kommen die her? Hier aus der direkten Umgebung oder auch von weiter her?
Willy Herrmann:
Auch von weiter her. Wir haben sogar Mitglieder aus Stuttgart und natürlich aus Backnang, wie ich zum Beispiel, und wir haben Mitglieder aus der näheren Umgebung, wie Murrhardt. Das ist also regional bis nach Stuttgart verteilt.
backnang.online:
An wen müsste man sich wenden, wenn man Interesse hätte, Mitglied zu werden?
Willy Herrmann:
Am besten auf dem Hof. Wir haben eine Webseite: gnadenhof-murrquelle.de.
Visnja Lamp:
Wir haben auch einen Flyer über diesen Hof. Und worum es dabei auch geht, sind Tierpatenschaften. Man kann eine Tierpatenschaft übernehmen. Die ist jetzt nicht irgendwo gedeckelt, dass man z. B. 50 Euro im Monat für den Esel Joy bezahlen muss, sondern man kann sagen: „Ich gebe 10 Euro monatlich“. Wir hatten sogar tatsächlich auch schon – das fand ich so süß – Kinder da, die haben ihre Spardose geplündert und haben dann 17,26 Euro gebracht, die sie sich mühsam abgespart hatten, und haben das für einen Esel gespendet. Eine Mitgliedschaft kostet 50 Euro im Jahr, als Familie 70 Euro im Jahr. Und die Tierpatenschaft, die kann man ab 5 oder 10 Euro im Monat übernehmen. Dann bekommt man eine Urkunde zugeschickt, dass man Pate ist von dem jeweiligen Tier. Das wäre für uns eben wichtig, dass sich das auch etwas stabiler hält. Dass wir sagen können, wir können zumindest unsere laufenden Kosten über Tierpatenschaften und über Mitgliedschaften bestreiten. Was dann noch obendrauf kommt, das sind manchmal außergewöhnliche Tierarztkosten, wie zum Beispiel bei Esel Angel. Sie hat große Probleme mit den Zähnen. Das heißt, da kommt zwei- bis dreimal im Jahr der Zahnarzt hierher und baut hier seinen OP auf. Jede OP kostet jedes Mal ca. 500 Euro. Je nachdem, was ein Tier hat, kommt auch der Tierarzt ein- oder zweimal mehr, und jedes Mal bezahlt man auch die Anfahrt. Und darum sind wir auf diese Spenden angewiesen.
backnang.online:
Haben alle Ihre Tiere Namen?
Visnja Lamp:
Ja, natürlich haben alle Namen und sie hören auch auf diesen.
backnang.online:
Sehr gut. Jetzt würde ich Sie noch darum bitten, Frau Lamp, dass Sie uns einmal Ihren Tagesablauf schildern. Wann stehen Sie denn morgens auf, was ist Ihr erster Gang, wie geht es dann weiter über den Tag und bis zum Abend, wenn sie dann schlafen gehen?
Visnja Lamp:
Der Tag beginnt für mich so zwischen 5 und 6 Uhr morgens. Bei der Hitze momentan schaue ich, dass ich um halb 7 Uhr schon auf dem Hof bin, damit ich die Gänse aus dem Gehege lassen kann, da haben sie mehr Auslauf. Ich spanne Sonnenschirme auf, damit Schatten hinkommt und in den Schafstall nicht so viel Sonne scheint. Die Katzen warten dann schon, das sind die ersten, die hier unten schreien, und dann fange ich an mit Katzenfüttern. Danach mache ich einen Rundgang über den Hof, der sehr, sehr wichtig ist. Denn wenn ich warte, bis ich bei dem Tier angelangt bin, das ich gerade versorge, mit Füttern und Ausmisten, weiß man ja nicht, ob in der Nacht irgendetwas war. Wir hatten vor Kurzem die Situation, meine Tochter und ich, dass wir abends um 22 Uhr noch auf dem Hof waren wegen der Gänse und hatten eine Taschenlampe dabei – es war dunkel um die Uhrzeit, das war irgendwann im Frühjahr – und dann haben wir irgendetwas Leuchtendes gesehen, so ein „Blink-Blink“ im Zaun. Wir dachten, was ist das? Im Maschendrahtzaun hing tatsächlich eines unserer Schafe mit dem Kopf fest. Es war durch den Zaun geschlüpft und kam nicht mehr zurück. Wären wir nicht aus irgendeinem Grund noch mal da gewesen, wäre das Tier am nächsten Morgen tot gewesen, weil es sich stranguliert hätte. Wir hatten mit der Schere zu kämpfen, um es da rauszuschneiden. Und so geht es über den Tag verteilt:
Am Vormittag hole ich Futter und bis ich zurückkomme und das Futter verräumt habe, ist es meistens 11 Uhr, und dann geht es weiter mit dem Ställe Ausmisten, Heunetze Stopfen... Im Moment gehört die Anlage ja komplett dazu, das heißt, wir müssen Rasen mähen, Unkraut jäten, mit dem Freischneider arbeiten, Blümchen pflanzen, alles sauber halten. Dann kommen noch dazu die ganzen Reparaturarbeiten. Und da würde ich mich über tatkräftige Unterstützung freuen. Es gibt diesbezüglich auch ganz viele Möglichkeiten, wie man uns unterstützen kann.
backnang.online:
Also im Prinzip suchen Sie praktisch Menschen, die gerne mal in ihrer Freizeit oder auch in ihrem Ruhestand etwas Sinnvolles tun wollen.
Visnja Lamp:
Ja, genau. Damit wäre uns sehr geholfen.
backnang.online:
Sie haben gerade das Thema Flohmarkt angesprochen. Was ist denn das bei euch?
Visnja Lamp:
Wir haben einen sehr großen Flohmarkt. Das verhält sich so, dass die Leute, die zu Hause „Grüschtle“ haben, uns diese „Grüschtle” bringen können. Ich sage jetzt bewusst „Grüschtle”, also keine Bücher, keine Schallplatten, keine CDs, das wollen die Menschen heute nicht mehr. Grüschtle sind einfach Väschen, Geschirr, Gartendeko, Weihnachtsdeko, Bierkrüge... Sachen, die man hat, bei denen man sagt, ich würde es wegschmeißen. Die nehmen wir, die dekorieren wir auch sehr schön auf dem Flohmarkt oben und die kann man dann bei uns sogar umsonst mitnehmen – aber nur so halb umsonst, weil wir haben da unten ein Spendenkässchen und da würden wir uns darüber freuen, wenn einer etwas hineingibt. Also, wenn er beispielsweise zwei Vasen mitnimmt, dass er sagt: „Jetzt tue ich da etwas ins Kässle rein.“ Das ist das Kässchen vom Gnadenhof-Förderverein und das nutzen wir für die Tiere – sprich Tierarztkosten, Futter etc., also für das, was anfällt.
backnang.online:
Das heißt, alle Einnahmen gehen direkt an die Tiere.
Visnja Lamp:
Ja, genau. Das macht dann unser Kassenwart Herr Herrmann. Der bekommt dann die Kässchen mit, dann „darf” er entweder Geld zählen mit seiner Frau oder es zur Bank bringen zum Zählautomat. Das geht bei uns aufs Konto und dann können wir wieder über ein paar Euro verfügen.
Willy Herrmann:
Also wir machen beides. Das heißt, wir zählen zuerst selbst und dann bringen wir es zur Bank und lassen dort den Zählautomaten zählen. Und wenn die Summe übereinstimmt, ist es gut, wenn nicht, dann muss man alles nochmal prüfen.
backnang.online:
Ich hätte jetzt gerne noch von Herrn Herrmann ein Schlusswort und dann im Anschluss von Ihnen, Frau Lamp.
Willy Herrmann:
Also mir ist es ein Herzenswunsch, dass dieser wundervolle Gnadenhof bestehen bleiben kann und dass wir dafür ganz viel finanzielle Unterstützung erhalten.
Visnja Lamp:
Ich finde es ganz toll, dass Backnang bzw. backnang.online sich auf den Weg gemacht hat nach Vorderwestermurr. Das kennen ja viele überhaupt gar nicht, obwohl wir ja so nah sind – wir sind in ca. 10 Minuten in Backnang unten. Ich finde es schön, dass jetzt jemand sich die Zeit genommen hat, um hier dieses Interview mit mir zu führen, denn ich muss mich ja auch mehr bekannt machen. Wir sind ja hier so ein bisschen im Verborgenen in Vorderwestermurr. Und ich freue mich sehr, dass wir dieses Interview gemacht haben. Vor allen Dingen hoffe ich, dass es auch viel bringen wird für die Tiere. Mir geht es ausschließlich nur um die Tiere. Die Tiere sind mir das Wichtigste überhaupt, sonst wäre ich diesen Schritt – auch in meinem Alter – nicht gegangen.
backnang.online:
Ich bedanke mich für das Gespräch, Frau Lamp. Herr Herrmann.
backnang.online wünscht Ihnen für die Zukunft einen florierenden Gnadenhof.
Visnja Lamp:
Dankeschön.
Willy Herrmann:
Vielen Dank.
Informationen zum Gnadenhof:
Gnadenhof Murrquelle, Visnja Lamp | Vorderwestermurr 30 | 71540 Murrhardt
Öffnungszeiten: Täglich nach telefonischer Vereinbarung | Tel.: 01 76 84 52 35 96
https://gnadenhof-murrquelle.de | E-Mail:
Redaktion backnang.online | BJ. Lattner